| Hundeschule oder nicht? |
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Hundeschule, privater Trainer oder „do it yourself"?
Als Debütant in Sachen Hundeerziehung sollte man schon professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt da doch einige Tricks, auf die man nicht unbedingt von alleine kommt. Dabei ist die Hundeschule dem Privatunterricht insofern vor zu ziehen, als dass der Welpe oder Junghund dort auf andere Hunde trifft und sich in seiner Sozialisierung weiterentwickeln kann. Der private Hundetrainer macht anfangs nur Sinn, wenn man mit 2 oder 3 Welpen an der Stunde teilnimmt, um jedem Welpen seine Pausen zu ermöglichen. Gerade Junge Hunde haben nämlich eine sehr begrenzte Aufnahmefähigkeit und können sich meist nicht länger als 5-10 Minuten am Stück konzentrieren. Bei dem zweiten Hund hat man dann schon aus seinen Fehlern gelernt und weiß wie der Hase läuft. Trotzdem sollte man sich von Zeit zu Zeit von einem Trainer überprüfen lassen, weil sich sehr schnell kleinere Fehler einschleichen können. Natürlich kommt es darauf an, was man überhaupt will und nicht jeder Hund muss mustergültig jeden Gedanken seines Halters erraten und sofort in die Tat umsetzen, jedoch ist ein bestimmtes Grundgehorsam schon notwendig um eine harmonische Beziehung zwischen Hund und Halter zu ermöglichen. Außerdem braucht jeder Hund für seine Entwicklung eine bestimmte Menge mentaler Anforderungen und es reicht ihm definitiv nicht aus, 3 Mal täglich seinen Besitzer für eine halbe Stunde hinter sich her zu ziehen. Des Weiteren können wir Hundebesitzer unser, durch Beißattacken angekratztes Image nur mit positiven Beispielen, also gehorsamen Hunden, wieder aufpolieren. Ob nun also Hundeschule oder privater Unterricht, es kann nie schaden sich bei der Erziehung seines Hundes von einem Fachmann helfen zu lassen.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 13:53 Uhr )
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